Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs verlegt der Maler, Zeichner und Bildhauer Henri Matisse (1869 - 1954) seinen Lebensmittelpunkt von Paris an die französische Mittelmeerküste. Weit entfernt von der Hauptstadt und den Künstlerzirkeln seiner frühen Jahre entwickelt er in Nizza - inspiriert vom Licht des Südens und der mediterranen Vegetation - sein reifes Werk, in welchem sich das Streben nach Vereinfachung und Harmonie eindrucksvoll dokumentiert. Im Rollstuhl sitzend oder an das Bett gefesselt vollendet Matisse hochbetagt und unbeirrt sein Lebenswerk und verwirklicht den an sich selbst gerichteten Anspruch, eine „Kunst des Gleichgewichts, der Reinheit und der Ruhe“ zu schaffen. Werke von unvergleichlicher Schönheit entstehen...
Der Vortrag entwirft im Wechsel von Wort, Bild und Musik ein atmosphä-risches Porträt des Jahrhundertkünstlers.
Kartenvorverkauf ab September 2026
Findet im Haus der Kirche statt.

